Bangnis bewegt sich irgendwo zwischen EBM, Industrial, Mittelalter, Gothic, Post-Punk und Indie-Pop. Genau diese Mischung macht für mich den besonderen Reiz aus.

Ich mag den Gegensatz zwischen harten, mechanischen Beats und melancholischen Melodien. Kalte Synthesizer treffen auf organische Klänge, manchmal kommen dazu alte, fast sakrale oder mittelalterliche Elemente. Es darf gleichzeitig düster, treibend, schön und ein bisschen unheimlich klingen.

Inhaltlich geht es oft um Dinge, die uns im Inneren beschäftigen: Angst, Sehnsucht, Einsamkeit, Vergänglichkeit, Entfremdung und diese seltsame Spannung zwischen dem, was wir nach außen zeigen, und dem, was tatsächlich in uns steckt.

Dabei soll Bangnis nicht einfach nach Musik aus einer vergangenen Zeit klingen. Alte Einflüsse treffen auf moderne Sounds und werden miteinander vermischt, bis etwas Eigenes daraus entsteht.

Vielleicht ist Bangnis deshalb am besten als eine Art Zwischenwelt zu beschreiben – irgendwo zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Härte und Melancholie, zwischen Dunkelheit und Schönheit.